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Herausforderungen bei der Betriebskostenabrechnung: Allgemeinstrom

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Düsseldorf, 16.06.2016

Grundsätzlich kann der Allgemeinstrom einer Immobilie als Teil der Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Die Herausforderung bei der Umlagefähigkeit des Allgemeinstroms ist die richtige Zuordnung der angefallenen Verbräuche auf die von den jeweiligen Mietern genutzten Flächen.

Eine typische Problemstellung ergibt sich, wenn bspw. ein Mieter aus dem Erdgeschoss bei der Allgemeinstromabrechnung nicht eindeutig erkennen kann, ob bei seiner Betriebskostenabrechnung die Stromkosten für die Aufzüge berücksichtigt wurden. Eine andere häufige Problemstellung ist die Einbeziehung der Tiefgaragenbeleuchtung in die Allgemeinstromabrechnung bei Mietern ohne Stellplätze.

Abgrenzung der Verbrauchsbereiche durch Untermessung

Entscheidend bei der Abrechnung der Allgemeinstromliefermengen ist die saubere Abgrenzung einzelner Verbrauchsbereiche einer Liegenschaft, welche nutzungsbezogenen einzelnen Mietbereichen zugeordnet werden können. Hierzu ist in der Regel der Aufbau einer entsprechenden Untermessung in der Liegenschaft erforderlich. Eine Voraussetzung bei der betriebskostengerechten Zuordnung der Allgemeinstrommengen ist, dass die eingebauten zusätzlichen Stromzähler geeicht sind.

Die Installationskosten für eine solche Untermessung können je nach Liegenschaft stark variieren, da diese von der vorhandenen Gebäudetechnik und -struktur abhängen. Ein Beispiel: In einem Bürogebäude sind folgende acht Verbrauchsbereiche zu messen: Außenbeleuchtung, Treppenhaus, Kälteanlage 1, Kälteanlage 2, Sprinkleranlage, Tiefgarage, Lüftungsanlage und Aufzüge.

Zähler Argentus

Ein Großteil dieser Investitionskosten wird entsprechend der Eichfrist alle acht Jahre fällig. Baut der Immobilieneigentümer die Zähler ein, so trägt er die Kosten für Neuinstallation, Turnuswechsel und Eichung. Für den Immobilieneigentümer ist es daher zu empfehlen, die Stromzähler durch einen Dienstleister einbauen und betreuen zu lassen. Diese sogenannten Messkosten stellen umlagefähige Betriebskosten dar und können vollständig auf die Mieter der Liegenschaft umgelegt werden.

Gerne unterstützt Argentus Sie dabei, ein geeignetes Messkonzept samt Messtechnik in Kombination mit einem Datenerfassungssystem zu installieren und die Kosten zur verbrauchs- gerechten Messung und Zuordnung der Allgemeinstrommengen durch ein Mietmodell umlagefähig zu machen.

Autor: Christian Giron

Kontakt: Christian Hasiewicz
christian.hasiewicz@argentus-energie.de
Tel.: +49 211 876 388 33

 

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