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Der Weg zur LEED-Zertifizierung für Bestandsimmobilien

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Die Nachhaltigkeit und Effizienz von Produkten sind ein zentrales Thema unserer Zeit und rücken auch bei der Bewirtschaftung von Immobilienportfolios immer weiter in den Fokus.

Ein weltweit verbreitetes und anerkanntes Verfahren zur Klassifizierung von Nachhaltigkeit im Hinblick auf Immobilien ist das amerikanische LEED-Punktesystem (Leadership in Energy and Environment Design), welches von dem U.S. Green Building Council (USGBC) zur Messung der Nachhaltigkeit von Immobilien entwickelt wurde.

In der aktuellen Fassung (Version 4, Stand: 5. April 2016) können insgesamt maximal 110 Punkte, zum Beispiel in den Bereichen „Nachhaltiger Standort“, „Innovation“ und „Energie und Atmosphäre“, vergeben werden. Allein 38 der 110 Punkte sind in dem Bereich „Energie und Atmosphäre“ möglich. Prüfkriterien sind hier unter anderem die Themen „Ökostrom und Klimakompensation“ sowie die „Erzeugung erneuerbarer Energie“. Bereits 40 Punkte reichen als Minimalpunktzahl zur Erlangung einer LEED-Zertifizierung aus.

Interessant für Asset Manager ist die Möglichkeit, dass nicht nur Neubauten, sondern ebenso Bestandsgebäude dieses nachhaltige Qualitätssiegel erhalten können. Hierzu ist eine Registrierung bei dem internetbasierten Dienst des USGBC (LEED Online) erforderlich. Anschließend wird der laufende Gebäudebetrieb über einen Zeitraum von drei Monaten von einem sogenannten „LEED Accredited Professional“ geprüft, dokumentiert und mit den Anforderungen der LEED-Kriterien verglichen. Die Unterlagen werden danach bei dem Green Building Certification Institute zur Bewertung und Überprüfung eingereicht.

Im Vorfeld einer solchen Akkreditierung unterstützt Sie Argentus gerne bei der Identifizierung von Verbesserungspotenzialen (von der Umstellung auf einen CO2-neutralen Energiebezug bis hin zur energieeffizienten Kälteversorgung), erarbeitet mit Ihnen individuell abgestimmte Energiekonzepte und setzt diese für Sie um. Weiterhin bieten wir unseren Kunden auch gerne an, diese bei dem Akkreditierungs-Prozess organisatorisch und beratend zu unterstützen.

Stephan Pletz, 19.01.2017

 

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