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Mietnebenkosten: Energiekosten stabil auf hohem Niveau

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Die Kosten für Strom und Wärme stellen in aller Regel die größte Kostenposition der Mietnebenkosten dar. Dies gilt für Wohn- und Gewerbeimmobilien gleichermaßen. Für Büroimmobilien galt in den letzten Jahren als Daumenregel, dass Strom und Wärme rund ein Viertel der gesamten Nebenkosten (netto) ausmachen.

Dies wird durch die aktuelle „OSCAR Studie“ (Office Service Charge Analysis Report) für Büroimmobilien bestätigt, die im September 2016 veröffentlicht wurde. Interessanterweise spielt dabei die Gebäudequalität oder eine Klimatisierung keine Rolle. Der Anteil an den Nebenkosten liegt bei Büroimmobilien in allen Fällen stabil zwischen 25% und 27% wie die folgenden Tabellen zeigen:

 

Nebenkosten abhängig von der Gebäudequalität

grafik-1-mietnebenkosten

 

Nebenkosten abhängig von der Gebäudeklimatisierung

grafik-2-mietnebenkosten

Laut der Oscar-Studie sind die Stromkosten für Bürogebäude in Deutschland in den letzten fünf Jahren bei allen Gebäudequalitäten und sowohl bei klimatisierten als auch bei nicht-klimatisierten Gebäuden um über 20% gestiegen. Gleichzeitig sind aber die reinen Energiepreise an der Strombörse in diesem Zeitraum um über 40% gesunken. Wie kann das sein? Der wesentliche Grund ist, dass die Steuern, Abgaben und Umlagen (Stromzusatzkosten) wegen der sogenannten „Energiewende“ stetig erhöht wurden. Zum anderen haben aber auch die Stromversorger die gesunkenen Einkaufspreise nicht immer an die Kunden weitergegeben.

Bei den Heizkosten verhält es sich ähnlich wie bei den Stromkosten. Zwar sind die Heizkosten gegenüber dem fünfjährigen Durchschnittswert aufgrund der höheren energetischen Standards neuer Gebäude durch einen Rückgang im Verbrauch leicht rückläufig. Allerdings wurden auch hier die deutlich gefallenen reinen Gaspreise an der Börse durch steigende staatlich veranlasste Gaszusatzkosten und durch höhere Versorgermargen kompensiert.

Um diesem Trend der steigenden Energiekosten langfristig entgegenzuwirken, bietet Argentus die Möglichkeit den Energieeinkauf für Strom, Gas und Fernwärme langfristig zu optimieren und den Energieverbrauch im laufenden Betrieb zu senken. Dafür stehen Ihnen unabhängige Fachleute mit umfassender Erfahrung in der Immobilien- und Energiebranche beratend zur Seite und übernehmen für Sie alle Schritte auf dem Weg zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung Ihres Immobilienbestandes.

Stephan Pletz, 17.11.2016

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