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Argentus: Derzeitige Niedrigpreise für Energie schaffen Gelegenheit für massive Ersparnisse bei Neuverträgen

29.04.2020
Dr. Konrad Jerusalem
Dr. Konrad Jerusalem k.jerusalem@argentus-re.com
  • Energiepreise momentan auf Tiefstand
  • Einsparungen von 30% bei Neuverträgen möglich
  • Niedrigpreisniveau aufgrund derzeitiger Marktlage bietet die Gelegenheit, niedrige Energiepreise langfristig zu sichern.
Düsseldorf, 29.April 2020, Die Argentus GmbH - spezialisiert auf die Beratung rund um die Betriebskostenoptimierung und den nachhaltigen Gebäudebetrieb von Gewerbe- und Wohnimmobilien - sieht momentan die beste Gelegenheit dafür, neue Energielieferverträge zu sehr günstigen Konditionen abzuschließen und dabei massive Einsparungen auch für die Zukunft zu erzielen. Energiepreise auf niedrigem Niveau
Bereits seit September 2019 sind die Energiepreise in stetiger Abwärtsbewegung und seit Mitte Februar regelrecht eingebrochen. Wesentlicher Grund hierfür ist die Angst vor einer schweren wirtschaftlichen Rezession, die vor allem im produzierenden Gewerbe, einem Hauptabnehmer von Strom und Gas in Deutschland, zu einem spürbaren Rückgang des Energieverbrauchs geführt hat. Hinzu kommt der milde Winter 2019/2020 mit vergleichsweise geringer Nachfrage und vollen Vorratslagern. Und dann gab es noch den Rohöl-Wettbewerb zwischen Russland und Saudi-Arabien, der mittlerweile in eine Drosselung der Förderung mündete. Der entsprechende Kursverfall beim Rohöl-Preis auf das Niveau von 2016 hat einen direkten Einfluss auf die Preise für Kohle und Gas, die die wesentlichen Primärenergieträger bei der konventionellen Stromerzeugung sind.
Günstige Preise über Terminmärkte sichern
Im Ergebnis liegen die Preise für Strom und Gas dadurch aktuell bis zu 30 Prozent unter dem Niveau der vergangenen zwei Jahre. "Immobilieneigentümer können die aktuell niedrigen Preise über die Terminmärkte für die Zukunft sichern. Das heißt, für die kommenden vier oder fünf Jahre ließe sich das Niveau fixieren", sagt Dr. Konrad Jerusalem, Geschäftsführer der Argentus GmbH. "Auch Immobilieneigentümer, die aufgrund bestehender Energieverträge erst ab 2021 frei für neue Kontrakte werden, können ebenfalls schon jetzt zu dem günstigen Niveau einkaufen. Die Laufzeit erstreckt sich dann bis 2025", ergänzt Jerusalem. Die Einsparung sei derart groß, dass selbst ein Umstellen auf Ökostrom und CO2-neutrales Gas die Ersparnis kaum mindert. "Insofern erlaubt die derzeitige Marktlage, die Energiebeschaffung für Immobilienportfolios jetzt nicht mit Mehrkosten, sondern mit einem erheblichen Discount zu ‚vergrünen'", so Jerusalem weiter.
Chancen nutzen - Tranchen als anpassungsfähiges Beschaffungsmodell
Da die Preise zumindest zeitweilig noch weiter sinken können, kann eine jetzige Festlegung bedeuten, dass man nicht das volle Einsparpotenzial ausschöpft. Daher empfiehlt es sich, ein entsprechend anpassungsfähiges Beschaffungsmodell zu wählen. Eine Strategie ist der Einkauf in Tranchen: Dabei werden anfänglich bewusst gewisse Energiemengen offengelassen. "Der Eigentümer plant - vereinfacht gesagt - einen sukzessiven Energieeinkauf, je nach Kursentwicklung über mehrere Schritte im Jahr. Bei jedem Kaufschritt zahlt er den jeweils geltenden Marktpreis. So wird ein Rahmen gestaltet, in dem auf weitere Chancen auch später noch reagiert werden kann", erklärt Jerusalem. Die Erfahrungen zeigen, dass in der Regel der langfristige Preisdurchschnitt durch ein Tranchenmodell unterschritten werden kann. Ausgehend von dem aktuell niedrigen Niveau, dürften sich entsprechend positive Aussichten ergeben. Der administrative Aufwand für den Eigentümer oder dessen Vertreter ist dabei gering: Das einmal definierte Einkaufsmodell wird von den Lieferanten automatisiert umgesetzt.
"Wichtig ist aus Eigentümersicht außerdem, dass aus der Preissicherheit kein Abnahmezwang wird. So hat der Eigentümer beispielsweise bei Veräußerung eines Portfolios oder von Einzelimmobilien an Dritte naturgemäß kein weiteres Interesse an den verbleibenden Liefermengen. Für derartige Konstellationen sind Sonderkündigungs- sowie Übertragungsrechte zu vereinbaren. Auch unabhängig davon kann eine Mengenflexibilität verankert werden", so Jerusalem abschließend.