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Argentus entlastete Immobilienwirtschaft 2020 um rund eine Million Tonnen CO2 und arbeitet an europäischen ESG-Standards mit

16.03.2021
Dr. Konrad Jerusalem k.jerusalem@argentus-re.com
  • Europäische Nachfrage nach ganzheitlicher Beratung wächst.
  • 841 Liegenschaften auf Smart Metering umgerüstet.
  • Neue Facility-Management-Ausschreibungen für Vertragswerte von 15 Mio. Euro.
  • Unterstützung bei der Entwicklung von europaweit gültigen ESG-Standards macht Fortschritte.
Düsseldorf, 16.03.2021 – Für Argentus, einen führenden Berater für Betriebskostenoptimierung und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung in Deutschland, war 2020 ein Jahr des beschleunigten Wachstums. Die Zahl der betreuten Kunden, die laufend und in allen Assetklassen der Immobilienbranche betreut werden, stieg um fast ein Fünftel auf 176 Unternehmen. Gleichzeitig wurde die internationale Expansion vorangetrieben, sodass Argentus nun auf vierzehn europäischen Märkten aktiv ist. Der Fokus der Arbeit lag weiterhin auf einem ganzheitlichen Beratungsansatz, der das Nachhaltigkeitsmanagement, das Energiemanagement sowie die technisch-wirtschaftliche Immobilien- und Facility-Management-Beratung verbindet. Durch die Umstellung auf grüne Energien wurden dabei circa eine Million Tonnen CO2-Emissionen klimaneutral gestellt. "Dass wir uns im schwierigen Pandemiejahr 2020 in allen Bereichen unserer Beratung verbessern konnten, zeigt die hohe Akzeptanz unseres ganzheitlichen Ansatzes", sagt Konrad Jerusalem, Geschäftsführer von Argentus, und führt fort: "Wir wollen aber nicht nur auf uns selbst schauen: Unser Wachstum sehen wir eng verbunden mit einem aus unserer Sicht ungebremsten Commitment der Immobilienwirtschaft zur Nachhaltigkeit und zum Aufbau ESG-konformer Portfolios. Digitalisierung von Gebäudeinfrastrukturen nimmt Fahrt auf
Als ein dynamisches Geschäftsfeld erweist sich der Aufbau digitaler Strukturen zur Verbrauchserfassung und zum Energiecontrolling. In diesem Bereich hat Argentus im vergangenen Jahr 841 Liegenschaften auf fernauslesbare Smart Meter umgestellt, um in den Immobilien die technische Grundlage zur Optimierung der ESG-Performance und für die Erstellung von Nachhaltigkeitsreportings zu schaffen.
Steigender Bedarf an FM-Optimierung und wirtschaftlicher und technischer Immobilienberatung
Große Fortschritte machte auch die Performance-Steigerung von Immobilien. Im Jahr 2020 konnte Argentus die Facility-Management-Strukturen (FM) von Immobilien in der Gesamtgrößenordnung von zusammen mehr als 1,25 Millionen Quadratmeter Fläche optimieren. Dabei wurden Neuausschreibungen von FM-Dienstleistungsverträgen in einem gesamten Vertragswert von 15 Millionen Euro vorgenommen.
Des Weiteren wurden seitens Argentus insgesamt 28 Projekte im Bereich der technisch-wirtschaftlichen Beratung umgesetzt, mit den Themenschwerpunkten: Effizienzanalysen zur Senkung des Energieverbrauchs, Zählerinfrastrukturanalysen zur Sicherstellung einer verbrauchsbezogenen Abrechnung und Ausschreibung von Contracting-Projekten. Außerdem wurden für insgesamt 100.000 Quadratmeter Gebäudefläche Nebenkosten Due Diligences durchgeführt. Arbeit an ESG-Standards konkretisiert
Der zunehmenden Bedeutung immobilienwirtschaftlicher ESG-Themen trägt Argentus mit der gemeinsamen Schaffung neuer ESG-Standards Rechnung. Argentus ist Gründungsmitglied der neuen Initiative ESG Solution Partner, die sich aus führenden Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen des Immobiliensektors zusammensetzt. Ihr Ziel ist es, die Immobilienbranche aktiv beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Die Solution-Partner orientieren sich hierbei an dem europäischen Nachhaltigkeits-Scoring der Initiative ECORE (ESG Circle of Real Estate), die aus über 50 Immobilieninvestmenthäusern der DACH-Region besteht.
Mehr Leuchtturmprojekte in der Pipeline
Neben verbesserter Performance-Kennzahlen sorgte Argentus im vergangenen Jahr mit Großprojekten für Aufsehen. Oxford Properties, der kanadische Eigentümer des "Sony Centers" in Berlin, wurde von Argentus eng bei der Restrukturierung des Property Managements und später bei der Neuausrichtung des Betriebskonzepts mit einer Neuausschreibung des Facility-Managements unterstützt. Weitere komplexe Facility Management Projekte waren u. a. das Tafelhof Palais in Nürnberg, ein Neubauprojekt mit rund 50.000 Quadratmeter, bei dem die Überführung von der Bauphase in die Betriebsphase im Vordergrund der FM-Ausschreibung stand.