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Argentus optimiert Fernwärmeversorgung für Portfolio von HANSAINVEST Real Assets und senkt Kosten um 300.000 €

26.03.2020
Simon Szpyrka
  • Analyse des deutschen HANSAINVEST Real Assets-Immobilienbestands auf Einsparpotenziale in der Wärmeversorgung
  • Einsparung in Höhe von 300.000 Euro durch Neuverhandlung laufender Verträge
Düsseldorf, 26. März 2020. HANSAINVEST Real Assets hat Argentus, einen der führenden Berater für Betriebskostenoptimierung und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung in Deutschland, für insgesamt 34 Objekte mit der Analyse und Optimierung der Fernwärmeversorgung beauftragt. Ziel der Maßnahme war die Prüfung der vorhandenen Verträge auf mögliche Einsparpotenziale und eine Optimierung der Fernwärmelieferkonditionen mittels Neuverhandlungen. Zur Ermittlung der Einsparpotenziale wurde ein durch Argentus entwickelter Optmierungsprozess für bestehende Fernwärmelieferverträge angewandt. Dieser setzt sich aus drei Phasen zusammen: Benchmarking, DIN-genormte Wärmelastberechnung sowie Neuverhandlung der Fernwärmeversorgung mit dem Bestandslieferanten. „Durch unseren Prozess zur Analyse und Optimierung von Fernwärmeversorgungsverträgen wird der Aufwand für den Kunden sehr gering gehalten, da durch unser regionales Argentus-Benchmarking nur die Fernwärmelieferverträge optimiert werden, die Einsparpotenziale aufweisen“, sagt Simon Szpyrka, Geschäftsführer der Argentus GmbH. In der ersten Phase erfasste Argentus auf Basis der letzten Fernwärmeabrechnung die notwendigen Daten und führte ein regionales Benchmarking durch. Auf dieser Grundlage ermittelte Argentus die Einsparpotenziale und gab für jedes Objekt eine Potenzialanalyse einschließlich Handlungsempfehlungen ab. Die Analyse erfolgte auf Basis der Argentus-eigenen regionalen Benchmarking-Datenbank und einer Bewertung der Fernwärmepreisformel. Als Ergebnis der ersten Phase wurden 16 Liegenschaften mit einem Einsparpotenzial identifiziert. In Phase 2 erfolgte auf Basis einer DIN-genormten Heizlastberechnung je Liegenschaft die Ermittlung der theoretisch erforderlichen Fernwärmeanschlussleistung. Hierzu wurden die Abrechnungsdaten der vergangenen drei Abrechnungsperioden herangezogen. Als Ergebnis dieser Phase wurden dem Kunden detaillierte Leistungskennwerte für die mit Fernwärme versorgten Objekte vorgelegt, welche die Basis für die Verhandlungen mit den Fernwärmelieferanten bildeten. Von den 16 analysierten Liegenschaften konnte bei 13 Liegenschaften auch ein technisches Einsparpotenzial ermittelt werden. In der dritten Projektphase führte Argentus direkte Verhandlungen mit den jeweiligen regionalen Fernwärmelieferanten und bereitete die Ergebnisse entscheidungsreif für HANSAINVEST Real Assets auf. Hierdurch konnte für 11 der 13 Liegenschaften eine direkte Reduzierung der bestehenden Fernwärmelieferkonditionen erzielt werden, die zu einer Einsparung von rund 50.000 Euro pro Jahr und 300.000 Euro über die Vertragslaufzeit führte. Bei den verbleibenden zwei Liegenschaften wird die Einsparung in Abstimmung mit den Fernwärmelieferanten derzeit durch eine zusätzliche Messung verifiziert. „Neben teils spektakulären baulichen Maßnahmen sind auch Brot-und-Butter-Maßnahmen wie die Optimierung von Neben- und Heizkosten wichtiger Bestandteil von aktivem Asset Management. Ein kompetenter Asset Manager hebt überall Werte und Effizienzen“, kommentiert Martina Averbeck, Geschäftsführerin von HANSAINVEST Real Assets.