Aktuelles

„Ein unabhängiger Blick im Verhandlungsprozess ist wichtig“

23.04.2020
Sandra Zengerling
Sandra Zengerling s.zengerling@argentus-re.com
Oxford Properties ist der weltweite Investmentarm von OMERS, einer der größten Pensionskassen für öffentlich Angestellte im kanadischen Ontario. 2017 gab Oxford Properties den Erwerb des Berliner Sony Centers bekannt. Seit 2019 unterstützt Argentus den Investor eng bei der Optimierung der Property-Management-Strukturen des Sony Centers. Wann ist ein Nachverhandeln von Dienstleisterverträgen sinnvoll und was genau sollte man dabei beachten? Wir sprachen darüber mit Abigail Shapiro, Head of Germany bei Oxford Properties Group. Abigail Shapiro
Abigail Shapiro
Head of Germany at Oxford Properties Group
Was war der Grund, weshalb Sie Argentus hinzugezogen haben? Wir brauchten jemanden, der uns bei der Neuverhandlung bestehender Management-Verträge helfen konnte. Diese Verträge liefen bereits auf der Liegenschaft, als wir sie erwarben und enthielten keine klar definierten KPIs, die wir von unseren Dienstleistern verlangen, um die Gleichheit der Interessen zu garantieren. Warum haben Sie dafür die Hilfe eines externen Beraters gesucht? Wir gingen auf Argentus zu, weil ihr Team die Seite des Property-Managers aus eigener Hand kennt. Argentus weiß, welche Benchmarks auf dem deutschen Markt gelten, und konnte ganz genau zeigen, an welchen Vertragspunkten wir arbeiten mussten, um ein akzeptables Ergebnis für beide Seiten zu erzielen. Dieser unabhängige Blick auf die Dinge war uns im Verhandlungsprozess sehr wichtig. Wie genau konnte Argentus dabei helfen? Unser Hauptziel in den Verhandlungen war, eine höhere Qualität des Property-Managements für das Sony Center zu erreichen. Argentus hat uns dabei geholfen, die Verträge um entscheidende Klauseln zu ergänzen, um die Anreizstrukturen des Property-Managements angemessen zu schärfen. Was war Ihnen während den Verhandlungen besonders wichtig? Wir schätzen es sehr, dass das Team von Argentus ein unternehmerisches Mindset hat und einen fairen Interessensausgleich zwischen den Parteien findet. Weil das Team die Seite des Asset- und des Property-Managements aus eigener professioneller Erfahrung kennt, konnte es sich in die Köpfe beider Seiten hineinversetzen und aufzeigen, was funktionieren wird und was nicht. Haben Sie Pläne, die Arbeit mit Argentus in anderen Bereichen fortzuführen? Ja, das haben wir tatsächlich. Wir haben das Argentus-Team kürzlich damit beauftragt, uns als nächstes bei der Optimierung der Strukturen im Facility-Management zu unterstützen.