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Zehn Jahre Argentus: Start-ups sind oft zu sehr auf die Gründer fokussiert

17.08.2021
„Offenheit — auch sichtbar, im Sinne offener Türen — ist ein Faktor, der aus guten Teams und guten Unternehmen noch bessere machen kann“
– Simon Szpyrka
Oft ist es leicht erkennbar, wenn junge Unternehmen von der Pionierphase und Markterschließung ins Wachstum übergehen. Im unserem Fall: Der Weg von Argentus hat von einem Shared Office mit einem Raum und einem Schreibtisch über ein erstes kleines, aber eigenes Büro und über ein zweites, etwas größeres geführt. Es kam ein zusätzlicher Standort hinzu und auch dort gab es wieder Umzüge in neue Büros. Jeder Umzug in Frankfurt und in Düsseldorf war eine große Erleichterung: Die Kollegen hatten teilweise schon keine eigenen Schreibtische mehr, sondern haben in den Meetingräumen gearbeitet. Ich erinnere mich an entsprechend großartige Einweihungsabende und die Freude an mehr Platz. Und daran, dass beide Niederlassungen jedes neue Büro immer gemeinsam gefeiert haben. Die Kollegen kennen und schätzen sich aus der Zusammenarbeit auch über die Standorte hinweg und durch die gemeinsamen Teamreisen nach Mallorca, Barcelona oder Nizza. Wichtiger als die äußerlich sichtbare Entwicklung ist für mich aber die innere: Argentus ist heute, zehn Jahre, nachdem Konrad Jerusalem und ich das Unternehmen gegründet haben, längst kein Start-up mehr. Ich meine nicht nur mit Blick auf die ökonomische Stabilität, sondern vor allem bezogen auf einen Wertewandel: Start-ups sind oft zu sehr auf die Gründer fokussiert. Das waren wir in den ersten Jahren auch. Wir als Gründer waren die Treiber in den Projekten, wir waren die Gesichter am Markt. Das sind wir heute natürlich immer noch, aber die Basis ist eine andere. Unsere Rollen sind andere. Sie verlagern sich immer mehr dahin, den Kollegen einen Rahmen zu bauen, in dem sie oder er sich entfalten kann und nicht hinter uns zurückstehen muss. Dies ist eine Motivation, die ich täglich mit ins Büro bringe: Ich möchte den vielen engagierten Experten bei uns jeden Tag die Möglichkeit geben, ihren Job so gut wie möglich zu machen. Dazu gehören neben einer sinnstiftenden Tätigkeit natürlich Werte wie Freiheit und Verantwortung. Und das heißt auch Aufstieg: 70 Prozent unserer Teamleiter und Führungskräfte haben sich bei uns in ihre heutige Rolle hinein entwickelt. Das gilt für Kollegen, die bereits mit Berufserfahrung bei uns angefangen haben, aber auch jene, die direkt nach ihrem Studium zu Argentus kamen. Oder sogar noch während des Studiums: Ein Kollege hat seine Bachelorarbeit bei uns geschrieben und ist heute Führungskraft. Ein Unternehmen hat immer nur dann Perspektiven, wenn auch die Menschen im Unternehmen Perspektiven haben. Für die kommenden zehn Jahre wünschen wir uns entsprechend, dass sich alle Kollegen persönlich und fachlich so außerordentlich gut weiterentwickeln wie bislang. Wir wünschen uns weiterhin Kreativität und Lust auf neue Wege. Die Möglichkeiten dürfen dabei in aller Breite ausgeschöpft werden: Wenn ein Kollege eine gute Idee für ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung hat, dann hat dieser Kollege eine Chance verdient. Wenn die Idee nicht nur ein neues Produkt, sondern einen komplett neuen Bereich betrifft, den man erst noch aufbauen müsste, dann gilt das ebenso. Auch bereichsübergreifend. Das Thema Nachhaltigkeit lässt sich ohnehin nicht auf das kaufmännische und technische Energiemanagement oder die Property und Facility Management-Beratung begrenzen. Das Thema ist übergreifend. Offenheit - auch sichtbar, im Sinne offener Türen - ist ein Faktor, der aus guten Teams und guten Unternehmen noch bessere machen kann.